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Es werden Posts vom Januar, 2012 angezeigt.

Man siehet die im Lichte, die im Dunkeln sieht man nicht.

"Hier spricht die Opposition ... könnte uns mal jemand beachten?" Die Vorsitzenden der Kieler Landtagsfraktionen von FDP und CDU, Wolfgang Kubicki und Martin Kayenburg, genießen das Scheinwerferlicht eines Untersuchungsausschusses, der die Vorgeschichte des Wirtschafts-Staatssekretärs Mantik prüfen soll. Dieser wurde von Ministerpräsidentin Simonis (SPD) später entlassen. "Showtime!" (2000).

Ein Parlamentsjubiläum.

2003 war die Partei Die Grünen 25 Jahre im Kieler Landtag vertreten. Es freuen sich die Grünen-Politiker und Kernkraftgegner Klaus Müller, Karl-Martin Hentschel und Irene Fröhlich: "Jetzt mußt du die Jubiläumstorte vom Netz trennen, Irene!"

Beruf: Bundeswehrsoldat. Ehrenamt: Mitglied im Gemeinderat.

Soldat als Mitglied im Gemeinderat beruflich an der Tagungsteilnahme gehindert, da im Auslands-Kampfeinsatz befindlich. Es wird ein Weg gefunden, sein Abstimmungsvotum via Feldtelefon einzuholen: "Diesesmal war's klar: Er stimmt mit Nein!" (2000).

Zu Felde gegen Laubbläser und Motorsägen.

Ökologisches Forschungsinstitut, in dem gerade einer Kuh aus klimaschützerischen Erwägungen Methangase achterlich abgesaugt werden. Ein leitender Mitarbeiter dieser Einrichtung weist laubblasenden und aussägenden Bauarbeitern den Weg: "Fifi wird euch jetzt nochmals erklären, warum es pöhse ist, was ihr da macht ..." (2008).

Fahrzeugstandards der Polizei auf Sylt.

Die Polizeistation in Hörnum/ Sylt wird mit modernem Gerät ausgestattet. Das runderneuerte Hochrad verfügt über gut geölte Pedale und ein batteriebetriebenes Rundum-Blaulicht. "Bei Inbetriebnahme das Blaulichts ist laut "Tatü" zu rufen! Frohes Schaffen!" (2000).

Bank geraubt.

"Der Bankraub im Nienwohlder Moor war erfolgreich, Chef", hattet ihr mir gemeldet ... Euch Nachwuchsmafiosi werde ich einmal zeigen, dass auch meine Moorwitze tiefgründig sein können!" (2011).

Politischer Kampf dem Kampfhund.

Der Fraktionschef der FDP im Kieler Landtag, Wolfgang Kubicki, gerät politisch mit Innenminister Klaus Buß (SPD) in Sachen Gefahrhundeverordnung aneinander. "Ihr Zwinger da ist ein dicker Hund!" (2000).

Johanns Law-and-Order-Stübchen.

Der Fraktionschef der FDP im Kieler Landtag, Wolfgang Kubicki, flaniert durchs Polit-Mode-Viertel des Jahres 2002. Neben dem etablierten Hamburger Großhandel "Ordnungsbedarf Schill", in dem eiserne Besen und blaue Polizeiuniformen feilgeboten werden, versucht der CDU-Landesvorsitzende Johann Wadephul, sich mit einer Boutique im gleichen Marktsegment zu behaupten. Hier stellt er das neue Modell "Trinkersatzung" ins Schaufenster.

Gläserner Abgeordneter gesichtet.

Zur Abwehr von Korruptionsgefahren wird vorgeschlagen, dass Parlamentsabgeordnete ihre Einkünfte restlos offenlegen. Insbesondere soll dem Verdacht vorgebeugt werden, dass Nebeneinkünfte das Abstimmungsverhalten des Abgeordneten in einer Weise beeinflussen, die dem Zahler der Nebeneinkünfte Vorteile verschafft. Der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Kieler Landtag, Karl-Martin Hentschel, geht mit gutem Beispiel voran. (2002).

Münzwurf ohne Chance.

Schleswig-Holsteins Finanzminister Claus Möller (SPD) beim Nähen des Etats für das Jahr 2001 - wie in dieser Branche üblich - "auf Kante". Die Glücksgöttin Fortuna gesellt sich zu ihm und bietet ihm angesichts seines aussichtslosen Kampfes gegen die Haushaltslöcher eine Wette per Münzwurf an: "Zahl: Etat steht. Loch: Etat kippt ... wie wär's?" "Okay - aber Vorsicht! Das ist die letzte Münze in der Landeskasse!" (2000).

Kommunales Zeugungssoll.

Der geplante Neuschnitt der kommunalen Gemeindegrenzen zeitigt Auswirkungen bis in die privaten Schlafzimmer. Kontrollgänge der Gemeindebürgermeister dienen der Verbesserung der Geburtenrate: "Wollt ihr wohl? Wir brauchen schnellstens 200 Babies ..." Er wedelt mit der Schlagzeile: Ämter unter 8000 Einwohner werden fusioniert!

Parteien: Die Bürger wollen nicht mehr.

Die Mitgliederkurven von Grünen, SPD und CDU weisen steil abwärts. Der Vorsitzende der schleswig-holsteinischen SPD, Claus Möller, schafft vermittels einer Säge zusätzlichen Raum für den weiteren Kurvenverlauf. Die Vorsitzenden von CDU und Grünen: "Dürfen wir wohl Ihren Abgrund mitbenutzen?" (2004).

Simonis: Reif für die Verkehrsinsel.

Ministerpräsidentin Heide Simonis (SPD) entflieht dem Baulärm, der während größerer Umbaumaßnahmen das Landeshaus in Kiel durchdröhnt. "Verglichen mit meinem Büro sind die Arbeitsbedingungen hier paradiesisch!" (2003).

Gefunden oder mitgebracht?

20 Jahre Sperrung sind genug. Bundesautobahn A1 jetzt sanieren! -- "Kuckt mal hier! Das ist doch ein Juchtenkäfer!" -- "Da haben wir's, Kollegen! Die Ökos haben etwas gefunden! Jetzt können wir einpacken!" (2011).

Ehrenamt - weil's billig ist.

Feierstunde für das Ehrenamt mit Medienpräsenz. Ein Moderator wendet sich an Ministerpräsidentin Heide Simonis (SPD): "... ernennen wir Sie zur Ministerpräsidentin ehrenhalber und danken Ihnen für die Stiftung Ihrer Bezüge!"