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Es werden Posts vom März, 2019 angezeigt.

Sprachdusche.

Die 2007 als Kunst im öffentlichen Raum installierte "Sprachdusche" in Bargteheide, Schleswig-Holstein.

Eine Versammlung von Ratten läßt sich des Nachts beduschen: "Ich liebe die Menschen! Sie versorgen uns mit warmen Kellern und Essensresten, setzen und filmische Kinodenkmale (1) ... selbst die kulturelle Berieselung kommt nicht zu kurz!"

Zur Beduschung gelangt vorliegend der Roman "Die Rättin" von Günter Grass.


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(1) "Ratatouille", ein US-amerikanischer Computeranimationsfilm, der im selben Jahr in die Kinos kam.

Karikatur aus dem Jahre 2008.

Kiel: Einführung von Frauentaxis.

"Ihren Knirps lassen Sie gefälligst beim Kollegen einsteigen!"

Überhaupt gehen Menschen mit dem minderwertigen Geschlecht besser zu Fuß. Fühlen, was sein soll!

Karikatur aus dem Jahre 1998.


Kiel: Dauer-Halloween an der Förde.

Die Rezession mit Kürbiskopf klingelt beim Standort Kiel und fordert Arbeitsplätze. Drinnen stellt man fest: "Sie läßt und läßt sich nicht verscheuchen!" Mit aufgestützten Armen: Oberbürgermeisterin Angelika Volquartz, CDU.

Karikatur aus dem Jahr 2003.

Flensburg: Wenn wir einmal reich wär'n ...

Die kommunalen Träume der innerstädtischen Verkehrserschließung: Anbindung des Flensburger Bahnhofs (im Bildhintergrund) an neue Verkehrswege in die Stadt. Als da wären:

• Ein aufgeständerter Wasserkanal für die Hafenfähre,

• ein Hubschrauberdeck für die Zubringung an den Flugplatz Schäferhaus und

• eine schicke Hochstraße für Busse und Taxen.

Oberbürgermeister Simon Faber (SSW) im Gespräch mit dem Goldesel: "Was meinst du -- ist noch

•  ein Laufband von Jürgensby nach Duburg

drin?" (Dieses Laufband würde den Weg vom Ostteil der Stadt nach dem Westteil erheblich verkürzen. Bislang müssen Fußgänger nämlich den südlichen Umweg um die "Hafenspitze" herum, das ist der südlichste Punkt der Flensburger Förde, nehmen.)

Karikatur aus dem Jahre 2014.

"Sichere Häfen".

Drei Städtebürgermeister Schleswig-Holsteins (vlnr: Uwe Kämpfer, SPD, Kiel; Simone Lange, SPD, Flensburg; Jan Lindenau, SPD, Lübeck) betteln um Schatzsuchenden-Nachschlag. Hei, die Streberkarriere.

Karikatur aus dem Jahre 2019.

Auf der Hantelbank der Schicksalsgöttinnen.

Auf der Stadt Flensburg, Schleswig-Holstein, lastet das Gewicht des Strukturwandels: Das Militär, Marine, wurde stark reduziert, zuletzt wurde auch das Flottenkommando aus dem benachbarten Glücksburg-Meierwik abgezogen. Die Zweigstelle der Bundesbank wurde geschlossen. Der Schiffsverkehr auf der Förde ist bis auf kleine Reste weg, der Seeweg nach Flensburg im Rang heruntergestuft. "Noch einen drauflegen?" 2012 kam dann ins Gespräch, auch das Kraftfahrtbundesamt (KBA) aus Flensburg abzuziehen. Dazu ist es, Stand 2019, aber nicht gekommen.

Karikatur aus dem Jahre 2012.

Seesperre in der Flensburger Förde. Damals.

Im September 2011 werden auf dem Meeresboden des Flensburger Hafenbeckens Bruchstücke hölzerner Balken entdeckt, die archäologisch-fachlich für Überreste einer Seesperre aus dem 12. Jahrhundert gehalten werden.

Wie mag ein Dialog an dieser Seesperre im Jahre 1150 ausgesehen haben? Das Oberhaupt der Handels- und Fischersiedlung (die bald darauf Flensburg heißen sollte) und ein Repräsentant der Obermacht begegnen einander, indem sie sich gegenseitig Klingelbeutel vor die Nase halten: "Öffnet! Steuereinnehmer der Obrigkeit bin ich!" ruft ein wohlbeleibter Staatsfunktionär, der im Bötchen "Sct. Fiscus" herannaht. "Ihr irrt, Herr! An dieser Seesperre bezahlt Ihr, nicht wir!" schallt es ihm entgegen.

Karikatur aus dem Jahre 2011.