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Es werden Posts vom Dezember, 2019 angezeigt.

Kuddel Schlau: Gefangenenrechte des Fisches.

"Ich will sofort meinen Anwalt sprechen!" ruft der Fisch aus, welcher Kuddel ins Netz gegangen ist.
Die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme mit dem fischigen Juristen wird ihm großzügig gewährt. Allerdings: "Sein Handy ist besetzt! Ich schick' ihm eine E-Mail!" erklärt der Gefangene.

Auf dem Bildschirm des Anwalt-Fisches erscheint die E-Mail des Rechtsschutzbedürftigen: "Bitte kontaktieren Sie mich im Netz unter www.haengepartie.com."

"Oje! Kuddel hat ihn!" entfährt es dem bebrillten Fischadvokaten, dem schlagartig klar wird, wie aussichtslos die Verteidigung seines Mandanten wird.

Comic aus dem Jahre 2001.

Flugtickets im Knast als Datenleck.

Gebrauchte Flugtickets. Bitte aufbügeln. Wie man Knacki-Bonus-Jahre herausholt. "Also gut ... Ich setze mich für Sie ein! Aber meine Thailand-Reise bleibt unter uns, klar?"

Die Hintergrundgeschichte ist nachzulesen etwa hier.

Karikatur aus dem Jahre 2002.

Hamburg: Der Bruch zwischen von Beust und Schill.

Im Streit um die Entlassung des Innenstaatsrats Wellinghausen kommt es im August 2003 zum Zerwürfnis zwischen den Koalitionären Ole von Beust (Erster Bürgermeister, CDU) und Ronald Schill (Innensenator, PRO). Schill wird als Senator entlassen, aber die Koalition aus CDU, FDP und PRO bis zum Dezember 2003 fortgesetzt. Nach den Neuwahlen vom Februar 2004 konnte von Beusts CDU nach einem Erdrutschsieg allein regieren.

"Ihren Führerschein, bitte!"

Karikatur aus dem Jahre 2003.

Simonis punktet bei Jauch. Carstensen will auch.

Die amtierende Ministerpräsidentin in Schleswig-Holstein, Simonis (SPD), macht in der Ratesendung des Günter Jauch eine gute Fernsehfigur. Ihr Herausforderer von der CDU, Carstensen, erkennt die Chance, es ihr gleichzutun: "Ich weiß, was ich zu tun habe!" Mit Material geht es an den Schreibtisch zum Lernen: Sachkunde, Fachkunde, Atlas, Trivial Pursuit und Das Goldene Buch des Wissens.

Im April 2005 wird er ihr Nachfolger im Amt.

Karikatur aus dem November 2004.


Hamburg: Olaf Scholz übergibt an Ronald Schill.

Im Jahre 2001 verlor die SPD die Bürgerschaftswahl in Hamburg. Olaf Scholz (SPD) mußte das Amt des Innensenators an Ronald Schill (Schillpartei) übergeben, tat dieses aber unter ostentativem Verzicht eines Handschlages mit seinem Amtsnachfolger. Vermutlich aus Verachtung gegenüber der Programmatik des politischen Gegners. Diese Art von Geringschätzung gegenüber demokratischem Stil und Anstand ist seit damals kein Einzelfall geblieben. Die sich moralisch haushoch überlegen dünkenden dummlinken Parteien sehen auf Andersdenkende gern herab und bilden sich ein, diesen gegenüber Dissensbefugnis bei allen geltenden Regeln und Gesetzen zu besitzen.

Daß sich derlei Arroganz nicht auszahlt, läßt sich am aktuellen Abstieg der SPD in der Wählergunst beobachten. Diese Partei hält an der Großen Koalition fest, was ihren politischen Stand nach Jahren der Erosion endgültig ruinieren wird. Den SPD-Abgeordneten ist aber das Wohl des Wahl-Volkes nicht wichtig, auch nicht das Wohl ihrer eigenen Partei.…

Stadtwette in Bad Oldesloe (2007).

"Wie? Dieses ist gar nicht die Menschenschlangen-Stadtwette?"
"Iwo! Hier geht's um die Plastikenten-Wette!"
"Wie? Dies ist gar nicht die Schlange für die Enten-Stadtwette?"
"Aber nein! Menschenschlangenwette ..."

Wette im Hintergrund: Welche Schlange setzt sich durch?

Karikatur aus dem Jahre 2007.

Bahnbetrieb: Wochenendticket teurer.

Der Vorstandschef der Deutsche Bahn AG, Hartmut Mehdorn, bei der Planung höherer Ticketpreise. Der Landeswirtschaftsminister in Schleswig-Holstein, Bernd Rohwer (SPD), klingelt dazu erbost durchs Telefon: "Hören Sie zu, Mehdorn...". Doch dieser hat zu tun: "Das ist Rohwer! Sagen Sie ihm, ich sei beschäftigt!"

Karikatur aus dem Jahre 2001.